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Feinstaubwerte selbst messen für Luftdaten.info

Ihr habt vielleicht schon vom "Citizen Science"-Projekt Luftdaten.info gehört, das vom OK Lab Stuttgart initiiert worden ist. Dessen Ziel ist es, die Feinstaubbelastung in Stuttgart unabhängig durch Freiwillige zu messen, zu visualisieren, und so Maßnahmen für eine bessere Luftqualität mit Offenen Daten zu unterfüttern. Mehr dazu auch in diesem Beitrag in DRadio Wissen (das nebenbei bald Deutschlandfunk Nova heißen wird).

Platinen und Sensoren
NodeMCU ESP8266, Temperatursensor DHT22 und Feinstaubsensor SDS011

Ursprünglich sollte nur die Feinstaubbelastung der schwäbischen Metropole gemessen werden, aber mittlerweile sind Sensoren in ganz Deutschland und sogar in anderen Ländern auf der Luftdaten-Karte verzeichnet. Auch mein Sensor (ID 1777) misst seit ein paar Tagen die Feinstaubbelastung und ist damit einer von momentan vier Sensoren in Wiesbaden.

Als ich das erste Mal von Luftdaten.info gehört hatte, war ich gleich begeistert und ein eigener Sensor stand sofort auf meiner Todo-Liste. Diese Woche war es endlich so weit: Alle benötigten Bauteile waren (z.T. nach wochenlanger Reise aus China, der Feinstaubsensor ist hierzulande kaum erhältlich) eingetroffen, und ich hatte etwas Zeit zum Basteln.

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Zu Besuch im Makerspace Wiesbaden

Vergangenen Sonntag war ich zu Besuch beim Tag der Offenen Tür im noch ganz neuen Makerspace Wiesbaden. Der Makerspace beschreibt sich als „eine offene Werkstatt mit Maschinen und Werkzeugen, die die Vereinsmitglieder gemeinsam nutzen. Bei uns gibt es eine breite Auswahl an Holzwerkzeugen, einen 3D-Drucker, eine CNC-Fräse und einen Lasercutter.“

Schild MakerspaceWIIm August hatte Michael Ziem beim Donnerstalk im Heimathafen die Idee für einen Wiesbadener Makerspace vorgestellt (siehe Video unten), vor einigen Wochen hat sich nun ein Verein gegründet, der den Makerspace trägt - die Mitmach-Werkstatt ist also eröffnet!

Es gibt offene Werkstattzeiten, zu denen interessierte Maker den Space auf Stundenbasis nutzen können, um eigene Projekte zu realisieren: Mittwoch von 15 bis 20 Uhr und Samstag 11 bis 15 Uhr. Wer hingegen Mitglied im Trägerverein des Makerspace ist, kann praktisch zu jeder Tages- und Nachtzeit hemmungslos sägen, fräsen, hämmern oder drucken.

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SV Wiesbaden 1899 - SG Rot-Weiß Frankfurt, 25.09.2015

Helmut-Schön-Sportpark Haupteingang

Manchmal wache ich morgens auf und habe die verrücktesten Ideen. Bis zum ersten Kaffee bin ich dann vor meinem Gehirn nicht sicher. Gestern war wieder so ein Tag. Mein Fußball-App zeigte keine besonders interessanten Spiele an (Köln - Ingolstadt? Langweilig!) - bis mein Blick die Oberliga Hessen streifte.

Die SG Rot-Weiß Frankfurt, die „dritte Kraft“ in Frankfurt hinter der Eintracht und dem FSV, gastierte beim SV Wiesbaden 1899, der „ersten Kraft“ in der hessischen Landeshauptstadt. Der (Noch-?)Drittligaklub aus dem nahen Taunusstein-Wehen ist ja nur zugezogen ;-)

Da wohne ich jetzt schon einige Jahre in Wiesbaden, war ein paarmal in der Brita-Arena im Gästeblock, aber den Sportverein hatte ich bisher kaum auf dem Schirm. Kein Wunder, Wiesbaden war und ist eben keine Stadt mit Fußballtradition.

Allerdings stellte ich mir einen Besuch im altehrwürdigen Helmut-Schön-Sportpark (benannt nach dem erfolgreichsten deutschen Nationaltrainer und Wahl-Wiesbadener), das direkt neben der nur gerinfügig größeren Brita-Arena (11.000 vs. 12.500 Plätze) liegt, ganz reizvoll vor. Und nachdem ich dann noch den Post über das Derby in Durlach von @leralle gelesen hatte, war ich überzeugt - das könnte sich lohnen!

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Erste Fahrradstraße in Wiesbaden

Fahrradstraße
Fahrradstraße
Vor kurzem wurde in der Wiesbadener Goeben- und Bertramstraße die erste Fahrradstraße1 in der hessischen Landeshauptstadt eingeweiht. Das bedeutet unter anderem, dass dort Fahrräder Vorrang vor Kraftfahrzeugen haben und auch nebeneinander fahren dürfen.

Nachdem Wiesbaden regelmäßig den letzten Platz im Städteranking des ADFC-Fahrradklima-Tests (PDF) belegt, sind solche Maßnahmen längst überfällig. U.a. das Bündnis Verkehrswende Wiesbaden macht mit seinen Fahrradkorsos durch die Innenstadt immer wieder auf die Missstände aufmerksam.

Der Weg vom Westend über Goeben- und Bertramstraße, also über die neue Fahrradstraße, ist mein bevorzugter Weg, um mit dem Fahrrad in die Innenstadt zu gelangen. Daher habe ich mir die neue Fahrradstraße natürlich mal genauer angeschaut.

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