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Gravelrunde um Wiesbaden - Hart an der Grenze

Seit gut zwei Jahren bin ich viel mit meinem Gravelbike unterwegs, hauptsächlich in der Umgebung von Wiesbaden. Im Taunus zu fahren wird so schnell nicht langweilig. Aber manchmal sucht mensch nach Inspiration, neuen Ideen und Herausforderungen, die auch mit anderen geteilt werden können.

Auf einer meiner Runden durch die Wiesbadener Vororte fragte ich mich, ob ich noch auf Wiesbadener Stadtgebiet radle, oder schon in den benachbarten Kreis gewechselt bin. Zu Hause suchte ich mir die Stadtgrenze von Wiesbaden auf OpenStreetMap heraus, und fast zwangsläufig folgte der Gedanke: Kann die Stadtgrenze mit dem Fahrrad nachgefahren werden? Immerhin ist sie etwa 80 km lang und führt von etwas über 80 m Höhe über NHN am Rhein bis auf knapp 600 m hinauf durch Felder und Wälder.

Track und Höhenprofil der Strecke
Grafik aus GPXSee mit 4UMaps/OpenStreetMap.

Ich fing an, im Browser zu planen, links das Fenster mit OpenStreetMap, rechts mit Komoot. Und langsam entstand eine Route, erst einmal entlang des Rheins, dann abknickend und ansteigend Richtung Taunus. Viele der Wege hatte ich bereits befahren, andere Abschnitte waren mir noch unklar. Da half nur eins: eine Erkundungsfahrt. Und zwar mit dem Gravelbike.

Und siehe da, es ist mach- und schaffbar. Kleine Anpassungen und Kompromisse waren zwar nötig, weil etwa Wege durch Waldarbeiten fast völlig unpassierbar waren, aber im Großen und Ganzen stellte sich die Strecke als abwechslungsreich und anspruchsvoll heraus. Der Grundsatz, möglichst dicht an der Stadtgrenze zu bleiben, führte manchmal auf Wege, die ich normalerweise so eher nicht fahren würde. Aber am Ende hat es sich immer gelohnt. Herausgekommen sind knapp 90 km mit ca. 1.200 hm hauptsächlich auf unbefestigten und Kieswegen.

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Eigene Layouts für OSMTracker erstellen

Hin und wieder laufe ich durch die Gegend und erfasse das, was ich sehe, für OpenStreetMap. Für dieses Mapping nutze ich häufig die Android-App OSMTracker, die im Hintergrund automatisch einen GPS-Track aufzeichnet und auf „Knopf“druck zusätzlich bestimmte Punkte markiert.

Wieder zuhause, exportiere ich die erzeugte Datei, kopiere sie auf meinen Rechner und öffne sie in JOSM, meinem OSM-Editor. Dort sehe ich den Weg, den ich zurückgelegt habe, und die manuell gesetzten Markierungen, die mit dem entsprechenden Label versehen sind.

Leider sind die standardmäßig enthaltenen Labels für meine Mapping-Zwecke nicht sonderlich brauchbar. Die meisten Gebäude und Straßen hier in der Umgebung sind nämlich bereits auf OSM vorhanden - die muss ich nicht noch ein zweites Mal mappen.

Aber beispielsweise Geschäfte, Büros oder Dinge wie Mülleimer sind häufig noch nicht eingetragen oder haben sich zwischenzeitlich geändert. Wenn ich also mit einem, maximal zwei Klicks festhalten kann, wo sich ein Kiosk, ein Gemüsehändler oder ein Geldautomat befindet, komme ich bedeutend schneller voran. So fragte ich also:

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31C3: "10 Jahre OpenStreetMap"

Ich war leider dieses Jahr nicht auf dem 31. Chaos Communication Congress (31C3) in Hamburg und konnte mir aus diversen Gründen nicht so viele Talks im Livestream ansehen, wie ich vorhatte. Zum Glück gibt es ja die Aufzeichnungen fast aller Vorträge. So kann ich mir die interessantesten Videos bequem im Nachhinein ansehen.

Beispielsweise den Talk von Thomas und Constantin über "10 Jahre OpenStreetMap" mit dem Untertitel "Wir leben noch und zwar sehr gut".

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BBQ-Map: Eine Grill-Landkarte

Der Sommer war viel zu kurz, aber trotzdem gab es in den vergangenen Wochen noch einige gemütliche Grillabende. Was aber, wenn Sonntag ist und kein Grillgut zur Hand? Oder noch schlimmer, kein Grill? Dann gibt es immer noch öffentliche Grillplätze und neuerdings auch Grillgutautomaten. Ich habe so einen Grillgutautomaten in der Nähe auch schon ausprobiert und habe begeistert getwittert:

In der darauf folgenden Diskussion kam die Idee auf, eine Karte mit Grillgutautomaten zu erstellen. Natürlich kenne ich nicht alle dieser Automaten, und ob man die Daten dieses oder ähnlicher Verzeichnisse einfach so verwenden, ist fraglich (man könnte in der Tat mal dort anfragen). Aber glücklicherweise ist auch die OpenStreetMap-Community auf die Idee gekommen, diese Daten zu sammeln.

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Die Umweltzone Wiesbaden auf Openstreetmap

Im OSM Blog erscheinen seit ein paar Wochen so genannte Wochenaufgaben (die Idee ist allerdings schon älter), zuletzt die Wochenaufgabe Umweltzonen. Dabei geht es darum, möglichst alle in Deutschland (und weltweit) eingerichteten Umweltzonen - ihr wisst schon, die mit den Feinstaubplaketten - zu sammeln und zu mappen.

Für die Darstellung der deutschen Umweltzonen gibt es aktuell die Android-App "Umweltzone" von Tobias Preuss, der auch die Idee für die Wochenaufgabe hatte. Auf der "normalen" OSM-Karte sind die Bereiche hingegen nicht zu sehen. Immerhin lässt sich mit einer kurzen Abfrage auf Overpass Turbo die Wiesbadener Umweltzone anzeigen:

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