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Wochenrückblick KW 27 / 2024

Es wird immer später, aber ich habe es noch geschafft, den Wochenrückblick zu schreiben. Es war eine sehr volle Woche, in der ich viel erlebt habe. Hier sind die Highlights:

🎉 Feiern

Geburtstag

Am Samstag waren wir auf einer sehr schönen Geburtstagsfeier mit vielen alten Freunden, die ich zum Teil seit Jahren nicht gesehen hatte. Die Party-Location auf dem Mainzer Berg war auch super mit ausgebauter Scheune, einem geschützten Innenhof und viel Natur, die vor allem von den Kindern ausgiebig erforscht wurde.

🚴 Fahrrad

Nibelungen Gravel Ride

Aus diesem Grund habe ich schweren Herzens nicht am diesjährigen Nibelungen Gravel Ride teilgenommen. Ich habe aber mittlerweile schon viele tolle Fotos von der Veranstaltung gesehen und werde die Strecke vielleicht noch solo an einem anderen Wochenende in Angriff nehmen. teilgenommen.

Tour de France

Andere betreiben das Radfahren beruflich, zum Teil bei der Tour de France. Am Sonntag stand dort die Etappe mit 14 Gravel-Passagen an, die neben sehr coolen Bildern auch einiges an Spannung lieferte. Wenn er nicht stürzt oder krank wird, dürfte Tadej Pogacar die Rundfahrt gewinnen, so dominant war wieder seine Leistung.

🖥️ Computer

Zed

Zed ist ein Open Source-Texteditor slash IDE, der jetzt auch auf Linux-Systemen läuft und GitHub Copilot-Unterstützung direkt eingebaut hat. Soweit ich sehe, lässt sich dieses Feature auch nicht einfach deaktivieren; aber ich denke, die AI-Unterstützung in IDEs geht so schnell auch nicht weg. Ich habe mir Zed mal installiert und werde ihn in den nächsten Tagen testen. Dieser Post ist auch in Zed entstanden.

Wochenrückblick KW 26 / 2024

What a week, huh? Captain, it's Wednesday!

🖥️ Computer

Terminal Trove

Auch wenn ich nicht hauptsächlich Server administriere, so bin ich doch viel auf der Linux command line unterwegs. Dementsprechend freue ich mich immer wieder über neue Tools fürs Terminal. Mein Eindruck ist, dass es auch die zunehmende Popularität von Rust ist, die dafür sorgt, dass auch heute noch neue, nützliche Kommandozeilen-Programme erstellt werden. Seiten wie Terminal Trove stellen diese dann vor. Ich habe zuletzt gefunden und ausprobiert:

  • harlequin, eine SQL IDE fürs Terminal, die auch gut mit DuckDB und SQLite funktioniert; macht das Arbeiten mit DuckDB je nach Einsatzzweck noch komfortabler.
  • termscp, ein Dateitransfer-Tool fürs Terminal, ein bisschen ähnlich dem Midnight Commander; spricht auch mit WebDAV, S3, SMB und mehr.
  • Pillager, ein in Go geschriebenes Tool, um Verzeichnisse rekursiv nach (vergessenen) Passwörtern und Keys zu durchsuchen.

🏡 Haus & Garten

Ich habe ein bisschen was mit Holz gemacht, Terrassendielen mit der Japansäge gekürzt und grau lasiert, die Kreissäge konnte im Regal bleiben. Zuvor habe ich mich mithilfe einiger Video-Tutorials weiter in FreeCAD reingefuchst und das Modell im "Parts"-Arbeitsbereich erstellt. Wenn man mal weiß, wie es geht, geht es ganz gut. Blöd nur, wenn der Baumarkt das entsprechende Holz dann doch nicht vorrätig hat. Aber die Maße im Kopf schnell neu zu kalkulieren hat glücklicherweise gut funktioniert 😅

📚 Literatur

Ich habe "Babel" von Rebecca F. Kuang in der deutschen Übersetzung von Heide Franck und Alexandra Jordan gelesen und fand es sehr gut. Die Wikipedia hat den deutlich besseren Originaltitel "Babel: Or the Necessity of Violence: An Arcane History of the Oxford Translators' Revolution" und eine gute Zusammenfassung des Inhalts:

Babel is set in an alternative-reality 1830s England in which Britain's global economic and colonial supremacy are fueled by the use of magical silver bars. Their power comes from capturing what is "lost in translation" between words in different languages that have similar, but not identical, meanings. Silver bars inscribed with such 'match-pairs' can increase industrial and agricultural production, improve the accuracy of bullets, heal injuries, and more. To harness this power, Oxford University created the Royal Institute of Translation, nicknamed "Babel", where scholars work to find match-pairs. The plot is focused on four new students at the institute, their growing awareness that their academic efforts maintain Britain's imperialist supremacy, their debate over how to prevent the Opium War, and the use of violence.

Es geht um Imperialismus, Kapitalismus, Kolonialismus und Rassismus, aber das wird erst langsam im Lauf der Handlung klar und immer deutlicher. Diese spielt zwar vor zwei Jahrhunderten, ist aber in vielen Teilen immer noch aktuell. Und auch der (satirische) Blick auf den akademischen Betrieb ist lesenswert. Insgesamt eine Empfehlung, wenn euch die Themenfelder ansprechen und euch speculative fiction gefällt.

🎲 Board Games

Wir haben MicroMacro: Crime City ausprobiert, eine Art Detektivspiel in Wimmelbild-Optik, und es hat uns viel Spaß gemacht. Die etwas heftigeren Fälle haben wir aber aus Rücksicht auf das Alter der Teilnehmenden weggelassen - die holen wir irgendwann nach. Ein Fall lässt sich auch online lösen, die Spielmechanik lässt sich dort ganz gut kennenlernen.