Skip to content

Die SZ übers Bloggen

Heute springt also auch die Süddeutsche Zeitung auf den Zug der Berichterstattung über Weblogs und präsentiert auf der Seite Drei die Reportage Die große Bühne der Einsamen. Um Einsamkeit oder die im Untertitel angesprochene Sucht geht es allerdings nicht wirklich, sondern eher um die Position von Weblogs innerhalb des Journalismus bzw. des Mediensystems.
Ich persönlich teile ja nicht die Einschätzung, dass Weblogs eine Form von grassroots journalism sind, auch wenn gewisse Themen immer mal wieder einen Einfluss auf die mediale oder auch ökonomische Sphäre haben (vgl. Die Sendung mit dem Jamba!). Dazu sind die Inhalte auch viel zu oft viel zu banal. Könnnte schon eher sein, dass es sich dabei um eine Weiterentwicklung und/oder Abspaltung dessen handelt, was früher das Usenet war - statt Newsgroups gibt es jetzt eben Blogs zu speziellen Themen. Experten tauschen sich aus, kommentieren sich gegenseitig und setzen fleißig Trackbacks untereinander. So entstehen Netzwerke relativ unbehelligt von irgendwelchen Newbies, die mit Fragen nerven, die schon in den FAQ beantwortet sind. Die Betrachtung von Blogs als - Achtung, Buzzword - soziale Software ist IMHO jedenfalls interessanter als die ewige Frage, ob Blogs nun Journalismus sind oder nicht.

Artikel vorlesen

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Die Kommentarfunktion wurde vom Besitzer dieses Blogs in diesem Eintrag deaktiviert.

Kommentar schreiben

Markdown-Formatierung erlaubt
Wenn Du Deinen Twitter Namen eingibst wird Deine Timeline in Deinem Kommentar verlinkt.
Bewirb einen Deiner letzten Artikel
Dieses Blog erlaubt Dir mit Deinem Kommentar einen Deiner letzten Artikel zu bewerben. Bitte gib Deine Blog URL als Homepage ein, dann wird eine Auswahl erscheinen, in der Du einen Artikel auswählen kannst. (Javascript erforderlich)
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Formular-Optionen

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!